Erste Reaktionen der Bundesforstverwaltung auf die schriftliche Aufforderung zur Reduzierung der Damwildbestände.
Im Anschluß an die Informationsveranstaltung am 03.04.2008 im Forellkrug fand auf Einladung der CDU am 29.05.2008 ein Gespräch mit dem Bürgermeister, dem Hegeringsleiter sowie je einem Vertreter der Anwohner und der Jäger im Rathaus statt, um Lösungsvorschlage für das Damwildproblem detailliert zu besprechen. In diesem konstruktiven und sachorientierten Gespräch wurde vereinbart, die Bundesforstverwaltung in einer konzertierten Aktion (Hegeringsleiter und Bürgermeister) schriftlich aufzufordern, kurzfristig für die Reduzierung der deutlich zu hohen Damwildbestände im Bereich des Truppenübungsplatzes Sorge zu tragen.
Mittlerweile liegt das Antwortschreiben der Bundesforstverwaltung vor. Danach stellt die Bundesforstverwaltung ergänzend zu den bisherigen Maßnahmen, die bislang jedoch noch nicht zu einer Reduzierung der Damwildbestände geführt haben, folgende zusätzliche Maßnahmen in Aussicht:
- Vorverlegung der Jagdzeiten für Damwild
- Aufnahme der Gespräche mit den britischen
Streitkräften zur Vergrößerung des
Zeitfensters für Jagden auf dem
Truppenübungsplatz
- Verlängerung des Wildzaunes auf Seiten des
Truppenübungsplatzes
- Einbau von Gitterrosten im Bereich der
beschrankten Schießbahn-Zufahrten (Schließen
von Schlupflöchern)
- konzertierte jagdliche Aktionen im
Randbereich des Truppenübungsplatzes
Alle Beteiligten sind sich darüber im klaren, dass die Maßnahmen naturgegeben keine kurzfristige Wirkung zeigen können. Wir hoffen jedoch, dass sich bei einer konsequenten Umsetzung sämtlicher Maßnahmen, die wir eng nachhalten werden, zumindest auf mittlere Sicht die ersten Erfolge einstellen werden.