Pressemitteilung der CDU-Fraktion zur Schulentwicklung in der Stadt Schloß Holte-Stukenbrock

In unserer Stadt gibt es aktuell eine funktionierende Schullandschaft. An der Hauptschule, der Realschule und dem Gymnasium wird hervorragende, anerkannte und ausgezeichnete Arbeit geleistet.

Der CDU ist und war es immer wichtig, dass die Kinder unserer Stadt vor Ort beschult werden und keine weiten Wege auf sich nehmen müssen. Nicht zuletzt durch den unermüdlichen Einsatz und dem entsprechenden Stimmverhalten der CDU Ratsmitglieder konnte das Gymnasium in SHS errichtet und damit das Schulangebot deutlich verbessert werden. Die zukünftige Existenz dieses Gymnasiums wird nicht in Frage gestellt. Darüber hinaus sind auch das Realschul- und das Hauptschulgebäude stets in einem sehr guten baulichen Zustand erhalten und wo erforderlich erweitert worden. Hierfür wurden immer die erforderlichen finanziellen Mittel auch und insbesondere mit den Stimmen der CDU im Rat bereitgestellt.

Auch in Zukunft wird für alle Schülerinnen und Schüler unserer Stadt die gesamte Breite des Bildungsangebotes von der Grundschule bis hin zur Oberstufe vorgehalten.

Erkennbar ist, dass landesweit immer weniger Eltern ihre Kinder an einer Hauptschule anmelden. Die Nachbarkommunen handeln jetzt schon aus dringender Notwendigkeit, da deren Hauptschulen nicht mehr genügend Anmeldezahlen haben. Bei uns sieht dieses z.Zt. noch anders aus, da unsere Lisa-Tetzner-Schule noch ausreichend Anmeldungen hat.

 

Es ist daher richtig, die Schulentwicklungsplanung professionell zu begleiten. In dem von der Stadt beauftragten Gutachten werden die Schülerzahlen bewertet, die vorhandenen Schulgebäude genau betrachtet und die Entwicklung, hin zu einer Sekundar.- bzw. Gesamtschule untersucht.

Die von der SPD/Grünen Landesregierung verkürzte Anmeldefrist ermöglicht vor Ort bis zum 31.10.2012 leider keine fundierte Entscheidung, so dass ein Schulsystemwechsel / Ergänzung des bestehenden Systems - nicht wie von einigen erhofft - bereits zum kommenden Schuljahr möglich ist.

 

Hierzu bedarf es einer sorgsamen und sorgfältigen Vorbereitung unter Berücksichtigung und Heranziehung aller notwendigen Informationen, um dann zu einem zukunftssicheren Konzept zu gelangen. Neben organisatorischen Planungen in Bezug auf Räumlichkeiten und Unterrichtskonzepten, ist die finanzielle Auswirkung mit zu berücksichtigen. Eine umfangreiche Information aller Beteiligten ist innerhalb dieser Frist nicht zu leisten!

 

Neben den bestmöglichen Informationen an Eltern, über Angebote existierender Schulformen, ist es der CDU wichtig, auch die anderen Beteiligten, wie Grundschulen, Realschule, Gymnasium und Lehrer zu informieren, denn wir wollen keine ideologische Schulform „durchdrücken“, sondern das beste Angebot für unsere Schülerinnen und Schüler vor Ort anbieten!

  

Die SPD hat sich ohne ausreichende Diskussion mit den betroffenen Eltern der Schülerinnen und Schüler, sowie der Lehrerschaft für eine Gesamtschule entschieden. Dabei haben weder Fakten eine Rolle gespielt, noch wurde die in Auftrag gegebene Studie abgewartet. Es wurde lediglich ideologisch entschieden.

 

Hier hat die CDU für sich und für alle Betroffenen einen wesentlich gehaltvolleren Ansatz, deshalb werden wir diese wichtige Weichenstellung nicht übers Knie brechen. Uns ist es wichtig, die Beteiligten einzubinden, zumal hier der Elternwille entscheidet.

 
Für die CDU Fraktion im Rat der Stadt

Christine Roewer, Karin Rüterbories

Schulpolitische Sprecherinnen der CDU Fraktion

 

Schloß Holte-Stukenbrock, den 07.09.2012