Jetzt ist es amtlich: Schloß Holte-Stukenbrock bleibt im Wahlkreis Paderborn
Die Wahlkreise Paderborn und Gütersloh werden zur anstehenden Bundestagswahl im nächsten Jahr nicht verändert. Dies beschloss der Bundestag vergangene Woche mit dem 20. Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes. Darin ist die zuvor diskutierte Neuordnung der ostwestfälischen Wahlkreise nicht mehr vorgesehen. Ursprünglich hatte die Wahlkreiskommission aus demografischen Gründen vorgeschlagen, die Gütersloher Städte Verl und Schloß Holte-Stukenbrock dem Wahlkreis Lippe I zuzuordnen. Im Gegenzug sollte Werther vom Wahlkreis Bielefeld zurück zum Wahlkreis Gütersloh gehen. Dagegen hatten der CDU-Stadtverband und die zuständigen Bundestagsabgeordneten Carsten Linnemann (Paderborn) und Ralph Brinkhaus (Gütersloh) vehement Protest eingelegt und bei diversen zuständigen Gremien auf Landes- und Bundesebene um Unterstützung gebeten. Diese frühzeitig eingeleiteten konzertierten Aktionen zeigen nun den erhofften Erfolg. Der CDU-Vorsitzende des Stadtverbandes Schloß Holte-Stukenbrock, Klaus Dirks zeigte sich hocherfreut. „Es motiviert sehr, wenn Beharrlickeit in der Verfolgung eines Zieles zum Erfolg führt. Ein erneuter Wechsel wäre den Menschen, die hier leben und die in den letzten 10 Jahren bereits zwei unterschiedlichen Wahlkreisen angehörten, nicht mehr vermittelbar gewesen“, so Dirks in einem ersten Statement. „Der Kreis Gütersloh wäre dadurch noch weiter auseinandergerissen worden“, so Brinkhaus. „Man sollte gewachsene Strukturen nicht ohne Not zerstören“, ergänzt Linnemann. Er verweist auf die gute Zusammenarbeit, die ihn nicht nur mit der Politik, sondern auch mit den Bürgern in Schloss Holte-Stukenbrock verbinde.
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